The Bowl - Plant-Based Food in Berlin

Vorgestern hatte ich nach langer Zeit richtig Lust und Zeit hier einen Beitrag zu schreiben, der war auch schon fertig, und dann passiert "das Unmögliche" auf dem Berliner Weihnachtsmarkt :((( Meine Gedanken waren dann natürlich nur noch bei den Opfern und dem schrecklichen Ereignis. Ich wünsche allen Überlebenden und den Angehörigen der Opfer viel Kraft und Durchhaltevermögen, um mit dieser schrecklichen Situation klar zukommen!!!

Ich war an diesem Tag auch in Berlin und hatte vorher lange überlegt, was ich mit dem Tag dort anfangen kann. Der Besuch eines Berliner Weihnachtsmarktes war auch mit in der Auswahl. Letztendlich habe ich mich dann, wie so oft in den letzten 10 Jahren, für etwas Kultur und Vegantourismus entschieden. Veganes Essen war schon immer eine gute Entscheidung und an diesem Montag ganz, ganz besonders. Mir läuft es jetzt noch eiskalt den Rücken runter, wenn ich darüber nachdenke was gewesen wäre wenn .....




So habe ich The Bowl, ein wunderbares Clean Eating Restaurant im Osten Berlins kennengelernt.


Alles ist frei von Transfetten, künstlichen Zusatzstoffen und weißem Zucker, dafür werden Gemüse und Obst frisch und unbehandelt verarbeitet, wie die Natur es erschaffen hat. Wir arbeiten ausschließlich mit wertvollen Zutaten wie Kokosöl, Palmöl und Himalaya Salz, um Rohkost und Gekochtes kreativ in Schüsseln zu inszenieren. Jede Bowl reflektiert das Spiel mit Texturen und Variationen, aber vor allem die Liebe zu reinem, puren Essen.



Das klingt jetzt alles so gesund und langweilig, oder? :) War es aber nicht, im Gegenteil! Ich war begeistert, was da alles in der Schüssel war. So müsste man wirklich jeden Tag essen und selbst ich, der sich recht oft mit möglichst gesunder Ernährung beschäftigt, bekomme das nicht immer so gut hin. Ganz vorne lagen Avocadoscheiben, die in Sesam gewälzt wurden. Unter den Süßkartoffeln war ganz leckerer Tamari-Spinat, Darunter, daneben, mittendrinn war noch Lemon Quinoa und Tomaten mit Koriander, grüner Salat mit Sprossen und ein ölfreies Dressing. Und dazu gab es noch einen japanischen Matcha Tee .... LECKER!




Danach bin ich dann noch zur East Side Gallery geschlendert, einem Symbol der Wiedervereinigung. Leider stehen die Mauerreste an einer vielbefahrenen Hauptstraße und sind größtenteils noch von Zäunen verdeckt. Aber anders geht es wohl nicht, denn an den wenigen freien Mauerteilen konnte man dann auch sehen warum. Jedes zugängliche Bild wurde da verunstaltet und beschmiert. Respekt vor der Geschichte oder wenigstens dem Künstler ist in Berlin wohl ein Fremdwort. Aber das wundert mich nicht wirklich, so wie es ringsherum auch in der Stadt aussieht. Darüber will ich mich hier aber nicht weiter auslassen, denn Berlin Deutschland hat im Moment andere Probleme und dazu passt mein Foto hier oben auch ganz gut. Wenn wir alle so weitermachen wie bisher, geht hier alles den Bach runter :( Und damit meine ich jetzt nicht nur unsere Art der Ernährung!!!



Kommentare

  1. Da kann man nur hoffen dass sich solche Restaurants in Zukunft immer mehr durchsetzen anstelle von veganen currywurstbuden.

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    1. Volle Zustimmung!!! Ich habe nichts gegen das gelegentliche Essen einer Currywurst, aber das hier oben ist definitiv die bessere Alternative ��

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