Montag, 17. April 2017

Buchweizenpfannkuchen mit Granatapfelkernen und wieder mal eine neue Pfanne


Für diese leckeren, mächtigen, gut sättigenden und natürlich veganen Buchweizenpfannkuchen musste ich mir doch tatsächlich eine neue Pfanne kaufen. Ich weiß nicht die wievielte Pfanne in meinem Leben das schon ist, aber die Suche nach der idealen Pfanne endet wohl nie? Doch hier geht es erstmal um mein leckeres Osterfrühstück, zur Pfanne komme ich später nochmal ...


Zutaten:

  • 160 g Buchweizenmehl
  • 30 g gemahlene Leinsamen
  • 30 g Hanfmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 1 Banane
  • 500 ml Wasser
  • 100 g Gerstenflocken (oder Buchweizen, gekeimt oder gekocht)
  • 1 Granatapfel
  • optional: Ahornsirup nach Geschmack und Kokosöl zum ausbacken


Mit diesen Mengenangaben bekommt ihr 5-6 Pfannkuchen, wie oben abgebildet. Die Buchweizenpfannkuchen sind nicht so locker und fluffig, wie ihr das vielleicht von Eierpfannkuchen gewohnt seid. Dafür sind sie aber schnell gemacht, nährstoffreich und machen wirklich lange satt!

Buchweizenmehl, Leinsamen, Hanfmehl, Backpulver, Zimt und Muskat in einer Schüssel vermengen. Banane und Wasser in einer Küchenmaschine verrühren und nach und nach die trockenen Zutaten hinzugeben, bis alles zu einer glatten Masse verrührt ist. Die Gerstenflocken oder gekeimten Buchweizen mit einem Löffel einrühren und das war es auch schon. Jetzt kommen wir zum ausbacken.

Die ersten Versuche startete ich mit meiner alten beschichteten Teflon-Pfanne. Leider hatte die auch schon wieder Auflösungserscheinungen und befand sich im Endstadium ihrer Lebenszeit. Die halbe Beschichtung hatte ich schon mitgegessen (oh wie lecker und gesund) und das führte dann dazu, dass die Pfannkuchen einfach am Boden kleben blieben :(

Mein nächster Versuch startete in einer Eisenpfanne. Die hatte ich mir mal nach langer Recherche im Internet gekauft, weil ich dieses ständige wegwerfen und neukaufen von "HighTech" Pfannen satt hatte. Meine Eltern hatten früher auch so eine und ich kann mich nicht daran erinnern, dass die mal ausgetauscht werden musste. Allerdings musste ich dann feststellen, dass die Kombination vegane Ernährung <--> Eisenpfanne auch nicht so ideal ist. Denn eine Eisenpfanne benötigt eine stabile Patina und die muss auch immer wieder erneuert/erhalten werden. Mit Tofuwürfeln und Zwiebelringen alleine klappt das leider nicht so gut. Und auch hier war es so, die Pfannkuchen kleben leicht an. Außer man verwendet viel Fett/Öl, was ja nicht sein muss.

Also habe ich mir nochmal eine kleine Keramikpfanne gekauft und bin gespannt, wie lange die diesmal hält. Von meiner ersten Keramikpfanne war ich am Anfang auch begeistert. Ich dachte Wahnsinn, die isses, nix klebt an, man braucht kein Fett und die Reinigung war kinderleicht. Doch nach etwa einem halben Jahr bildete sich innen eine ganz dünne braune Schicht und man sah so ganz kleine Risse. Danach funktionierte nichts mehr, die Antihaftwirkung war einfach verschwunden. Und eine Reinigung durch auswischen mit Küchenpapier war auch nicht mehr möglich, so wie das in der Werbung gezeigt wird. Dort kloppen die auch mit einem Hammer drauf und gehen mit einem Gasbrenner an die Keramik. Bei mir hat die Keramikpfanne nicht mal ein normales Cerankochfeld, Holzlöffel und Grünkernbratlinge überlebt :( Das grenzt schon an Verbrauchertäuschung und die Foren und Kommentarspalten sind voll mit ähnlichen Erfahrungsberichten.

Warum ich mir jetzt trotzdem nochmal eine solche Keramikpfanne gekauft habe? Das Rezept ist aus dem Buch "Vegan in Topform" von Brendan Brazier und ich wollte die Pfannkuchen unbedingt mal in einem Stück essen, ohne das ich die im Fett ertränke oder aus der Pfanne kratzen muss :) Außerdem schreibt er im Buch:

 Da die Pfannkuchen essentielle Fettsäuren enthalten, die bei hohen Temperaturen zerstört würden, folgen wir auch hier dem Kochprinzip der Thrive-Diät und braten Sie bei niedriger Temperatur. 


Vielleicht schützten die niedrigen Temperaturen ja nicht nur die essentiellen Fettsäuren, sondern verlängern auch die Lebensdauer meiner Pfanne??? Dazu habe ich den ultimativen Test durchgeführt und die Pfannkuchen in der Luft gewendet, ihr könnt das hier in Zeitlupe sehen. Das ist absolut kein Problem, da die ja nicht im Fett schwimmen. Außerdem sind die Buchweizenpfannkuchen richtig mächtig und flugstabil, probiert das ruhig mal aus :)



Diesen Test werde ich in einem Jahr nochmal wiederholen und dann werde ich sehen, ob die Pfanne was taugt. Den Herd habe ich nur auf 50% erhitzt, bei mir also Stufe 5 von 10. Dann habe ich eine Kelle Pfannkuchenteig hineingegeben und gewartet, bis sich auf der Oberfläche Blasen gebildet haben. Dann habe ich den Pfannkuchen elegant geworfen und gedreht und dann nochmal ca. 5 Minuten gewartet.

Zum ausbacken habe ich übrigens eine Messerspitze Kokosöl genommen und es auch ganz ohne probiert. In einer (neuen) Keramikpfanne klappen beide Varianten. Der einzige Unterschied ist vielleicht die etwas "hübschere" Färbung der Pfannkuchen, wenn man etwas Fett verwendet. Geschmacklich habe ich den Unterschied nicht bemerkt. Entscheidend für den Geschmack ist doch, was ihr euch auf die Pfannkuchen macht. Ich mag Granatapfelkerne und etwas Ahornsirup, guten Appetit 🍴

Probiert es mal aus und einen schönen Ostermontag noch!



Quelle: "Vegan in Topform" von Brendan Brazier



Mittwoch, 21. Dezember 2016

The Bowl - Plant-Based Food in Berlin

Vorgestern hatte ich nach langer Zeit richtig Lust und Zeit hier einen Beitrag zu schreiben, der war auch schon fertig, und dann passiert "das Unmögliche" auf dem Berliner Weihnachtsmarkt :((( Meine Gedanken waren dann natürlich nur noch bei den Opfern und dem schrecklichen Ereignis. Ich wünsche allen Überlebenden und den Angehörigen der Opfer viel Kraft und Durchhaltevermögen, um mit dieser schrecklichen Situation klar zukommen!!!

Ich war an diesem Tag auch in Berlin und hatte vorher lange überlegt, was ich mit dem Tag dort anfangen kann. Der Besuch eines Berliner Weihnachtsmarktes war auch mit in der Auswahl. Letztendlich habe ich mich dann, wie so oft in den letzten 10 Jahren, für etwas Kultur und Vegantourismus entschieden. Veganes Essen war schon immer eine gute Entscheidung und an diesem Montag ganz, ganz besonders. Mir läuft es jetzt noch eiskalt den Rücken runter, wenn ich darüber nachdenke was gewesen wäre wenn .....




So habe ich The Bowl, ein wunderbares Clean Eating Restaurant im Osten Berlins kennengelernt.


Alles ist frei von Transfetten, künstlichen Zusatzstoffen und weißem Zucker, dafür werden Gemüse und Obst frisch und unbehandelt verarbeitet, wie die Natur es erschaffen hat. Wir arbeiten ausschließlich mit wertvollen Zutaten wie Kokosöl, Palmöl und Himalaya Salz, um Rohkost und Gekochtes kreativ in Schüsseln zu inszenieren. Jede Bowl reflektiert das Spiel mit Texturen und Variationen, aber vor allem die Liebe zu reinem, puren Essen.



Das klingt jetzt alles so gesund und langweilig, oder? :) War es aber nicht, im Gegenteil! Ich war begeistert, was da alles in der Schüssel war. So müsste man wirklich jeden Tag essen und selbst ich, der sich recht oft mit möglichst gesunder Ernährung beschäftigt, bekomme das nicht immer so gut hin. Ganz vorne lagen Avocadoscheiben, die in Sesam gewälzt wurden. Unter den Süßkartoffeln war ganz leckerer Tamari-Spinat, Darunter, daneben, mittendrinn war noch Lemon Quinoa und Tomaten mit Koriander, grüner Salat mit Sprossen und ein ölfreies Dressing. Und dazu gab es noch einen japanischen Matcha Tee .... LECKER!




Danach bin ich dann noch zur East Side Gallery geschlendert, einem Symbol der Wiedervereinigung. Leider stehen die Mauerreste an einer vielbefahrenen Hauptstraße und sind größtenteils noch von Zäunen verdeckt. Aber anders geht es wohl nicht, denn an den wenigen freien Mauerteilen konnte man dann auch sehen warum. Jedes zugängliche Bild wurde da verunstaltet und beschmiert. Respekt vor der Geschichte oder wenigstens dem Künstler ist in Berlin wohl ein Fremdwort. Aber das wundert mich nicht wirklich, so wie es ringsherum auch in der Stadt aussieht. Darüber will ich mich hier aber nicht weiter auslassen, denn Berlin Deutschland hat im Moment andere Probleme und dazu passt mein Foto hier oben auch ganz gut. Wenn wir alle so weitermachen wie bisher, geht hier alles den Bach runter :( Und damit meine ich jetzt nicht nur unsere Art der Ernährung!!!



Sonntag, 9. Oktober 2016

Tofu Romanesco Pfanne


Das war eher ein Pfännchen :) Aber immerhin sind 2 kleine Müslischalen voll geworden, es war lecker und ging auch relativ schnell.


Zutaten:

  • Romanesco
  • 250 g Tofu
  • 20 g Ingwer
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Sesamöl
  • 3-4 EL Sojasauce
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 EL Petersilie, frisch oder TK
  • Pfeffer


Tofu sehr fein würfeln. Ingwer schälen und fein reiben. Romanesco putzen und in kleine Röschen teilen. Tofu in je einem EL Rapsöl und Sesamöl in 5-10 Minuten knusprig braten. Mit 2 EL Sojasauce ablöschen, herausnehmen und beiseite stellen. Die Pfanne kurz auswischen. 1 EL Rapsöl und 1 EL Sesamöl erhitzen, Romaneco und Ingwer darin 2 Minuten anbraten. Restliche Sojasauce und Gemüsebrühe zugeben und zugedeckt 5 Minuten köcheln lassen.. Stärke anrühren und zum Gemüse geben, die Tofuwürfel auch und erneut aufkochen. Mit Sojasauce und etwas Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren. Schönen Sonntag noch ....


Quelle: Originalrezept aus der Greenbag-Küche



Mittwoch, 6. Juli 2016

Curryvurst & Bier in Bayern vor der Partnachklamm



Nicht unbedingt gesund, aber lecker. Und es war auch weit nach halb 10, zumindest muss ich das hier schreiben, sonst bekomme ich sicher Ärger ;) An dem Tag haben wir die Partnachklamm in Garmisch-Patenkirchen besichtigt. Schaut euch die ruhig mal an, wenn ihr in der Nähe seid, ein wunderschönes Naturspektakel! Die Touristenmassen muss man natürlich ausblenden, aber das Problem hat man ja überall.

Nur leider fährt auch dort eine Pferdekutsche hin. Das finde ich sehr schade, denn überall auf der Welt wird gegen diese Tradition aus längst vergangenen Zeiten protestiert. Mal abgesehen von den ganzen Unfällen mit Pferdekutschen bin ich noch aus einem anderen Grund dagegen. Oft lassen sich damit die Leute zu den Attraktionen fahren, denen etwas Bewegung an der frischen Luft nicht schaden würde :P

Wir sind jedenfalls gelaufen und das macht hungrig. Irgendwie habe ich dann dieses Schild hier entdeckt und musste wirklich 2x hinschauen, denn damit habe ich überhaupt nicht gerechnet mitten im Leberkäse- und Weißwurstbayern :)



Da mussten wir natürlich einkehren. Das war allerdings nur ein ganz kleiner Kiosk zwischen dem Gasthof Partnachklamm und dem eigentlichen Eingang. Bei der Bestellung haben wir noch gefragt, ob die Wiener usw. denn vegetarisch oder vegan sind. Da wurden wir jedoch etwas ratlos angeschaut und bekamen die Antwort: "Das weiß ich auch nicht so genau, da ist auf jeden Fall Eiweiß drin" :) Also weiteres nachfragen zwecklos und außerdem hatte mein Kollege da schon das Bier in der Hand. Die Entscheidung war gefallen, hier essen wir eine Kleinigkeit und haben uns für die rein pflanzliche Currywurst entschieden.

Also die Curryvurst war jetzt keine kulinarische Offenbarung, da habe ich im Ruhrpott (Bochum, Recklinghausen) schon bessere gegessen. Allerdings habe ich in Bayern mitten im Wald nun wirklich nicht mit so einem Angebot gerechnet. Und manchmal muss man auch unterwegs einfach den guten Willen unterstützen und sich freuen und das Leben und den Urlaub genießen, Prost!!!



Montag, 4. Juli 2016

Der letzte vegane Burger und der letzte vegane Muffin


Also bevor hier jemand zusammenzuckt und denkt, oh was ist da los? Gibt der Homeveganer geschwächt & genervt auf? Nein, das war garantiert nicht mein letzter Veggie-Burger unterwegs!!! Es war nur einfach der letzte Burger, den die im Alte Muhle in Meran hatten :) Und das war dann doch etwas wenig, da wir schon länger unterwegs waren.

Wir wollten im Urlaub einfach dem schlechten Wetter entfliehen und haben von Österreich aus einen "kleinen" Ausflug nach Italien unternommen, und das hat sich wirklich gelohnt! Nach der Fahrt über den Brenner wurde als erstes schon mal das Wetter besser. Die Sonne kam raus und es wurde auch wesentlich wärmer, juhu. Und als ich dann meinen ersten italienischen Espresso irgendwo gemütlich im stehen geschlürft habe wusste ich, irgendwie genau so muss Urlaub sein.

Unser eigentliches Ziel war aber Meran, der Urlaubs- und Kurort der Kaiserin Sissi. Wir sind dort gemütlich durch die Stadt geschlendert, mit der Seilbahn gefahren und durch die Weinberge gewandert, schöööön. Und dann waren wir natürlich hungrig. Also wurde die HappyCow App gestartet und das nächstbeste Veg-Friendly Ziel angesteuert. Bei Google Maps findet ihr das unter/neben Meraner Tee Shop und es war etwas versteckt. Aber im Eingangsbereich stand schon ein Schild "NEU vegan Burger", perfekt. Ja, aber nur fast, denn als wir saßen wurde uns mitgeteilt, dass es nur noch einen gibt, grrrr. Da haben wir halt noch einen Salat dazu bestellt und brüderlich geteilt.

Bei dem Burger musste ich allerdings nach dem ersten Bissen erstmal drunter schauen und in Detektivmanier herausfinden, aus was und vor allem wo da nun ein Burger-Patty ist. Also so richtig hat der mich nicht überzeugt. Aber ich will hier nicht meckern. Vor Jahren hätte ich hier wahrscheinlich alleine auf einer Kirchenmauer gesessen und mir eine Dose Kichererbsenpüree geöffnet und eine Laugenstange eingedippt :)

Auf dem Rückweg sind wir dann noch fast über so einen Aufsteller gestolpert auf dem ein veganer Vanille Muffin angepriesen wurde. Also nichts wie rein und gleich 2 Kaffee (mit Sojamilch!) und 2 Muffins bestellt. Kurz darauf kam die Dame wieder und meinte es gibt nur noch einen, kein Witz, unglaublich :) Den haben wir dann auch wieder geteilt und ein halber Muffin ist besser als gar keiner.


Das war insgesamt ein herrlicher Tag, trotz Diät. Und was mir als altem Sprachgenie besonders gefallen hat, dort wird überall Deutsch gesprochen :) Na klar hat jeder schon mal gehört, dass in Südtirol auch Deutsch gesprochen wird, aber das die deutsche Sprache dann so stark im Vordergrund stand, hat mich doch verblüfft. In einem Geschäft wurde mir gesagt, dass hier zu 90% nur Deutsch gesprochen wird.

Wunderschöne Berge zum MTB fahren, ein mildes und angenehmes Klima, leckerer Espresso, italienisches Flair  und keine Sprachprobleme, das muss ich alles mal bei der nächsten Urlaubsplanung mit berücksichtigen :)



Montag, 27. Juni 2016

Ein wärmendes Linsencurry im Urlaub


Dieses Jahr hatte ich leider nicht so viel Glück mit dem Urlaubswetter. Wenn ich jetzt sage, es war "etwas durchwachsen", dann ist das noch vorsichtig ausgedrückt, wie man unschwer am Foto erkennen kann. Aber man muss immer das Beste daraus machen!

Und wenn es draußen kalt ist, dann macht man einfach ein scharfes Currygericht  


Zutaten:

Vorher über Nacht etwas Kardamom und die Chilischoten in einer Tasse mit Wasser einweichen. Außerdem die Linsen nach Packungsanweisung einweichen/vorkochen. Den Blumenkohl kann man auch vorher zerkleinern und incl. Strunk im Wasser vorkochen.

Dann wird Öl im Topf erhitzt und reichlich Kreuzkümmel angeröstet. Dazu kommen dann die klein geschnittenen Zwiebelwürfel. Wenn die etwas glasig sind kommen die klein geschnittenen Tomaten dazu. Das alles mit dem geriebenen Ingwer, reichlich Kurkuma, den eingeweichtem Kardamom und zerkleinerten Chilischoten und der Currymischung würzen und 30 bis 45 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis die Tomaten- und Zwiebelstückchen kaum noch zu erkennen sind.

Jetzt die Linsen, den Blumenkohl und klein geschnitene Zucchinistücke hinzugeben, mit Kokosmilch auffüllen und weiter vor sich hinköcheln lassen, bis alles die richtige Konsistenz hat. Jetzt nochmal abschmecken und vorsichtig nachwürzen. Dann kann man das auch schon mit etwas Brot servieren und genießen. Am besten schmeckt es allerdings aufgewärmt am nächsten Tag :)

Wichtig ist, wie in der indischen Küche reichlich Gewürze zu verwenden  



Das fällt vielen Deutschen schwer, lohnt sich aber. Keine Curry's aus dem Supermarkt holen, sondern beim Asia/India Shop kaufen oder im Internet bestellen. Gerade bei Kreuzkümmel, Kurkuma und Kitchen King nicht sparen!!!


Übrigens habe ich das hier nicht selber gekocht und bekanntermaßen schmeckt es dann ja am besten. Na klar, man muss sich um nix kümmern, nur hinsetzen (mitschreiben) und nörgeln ;) Nein Quatsch, es war richtig lecker! Und ich habe auch ein bisschen mitgeschnippelt. Mit Gleichgesinnten vegan reisen macht einfach doppelt so viel Spaß!!! Man muss nicht erst bei jedem Essen, Einkauf oder Restaurantbesuch stundenlang alles ausdiskutieren und verhandeln, einfach GEIL.



Donnerstag, 16. Juni 2016

XOND - Bio Fast Food in Stuttgart auf der Durchreise


Schnelles Essen, schnelles Foto  


Ich habe lange nix gepostet und dann Fast Food, muss das sein? Jaaaaa :) Denn das XOND in Stuttgart lag günstig auf der Route, es ging schnell, das Essen war lecker und auch noch komplett vegan! Mensch war das früher eine Quälerei, wenn ich in den Urlaub gefahren bin oder so unterwegs war. Entweder hat man sich zu Hause eine Lunchbox gebastelt oder ganz komische Sachen unterwegs gegessen. Wer schon länger vegan lebt oder hier von Anfang an mitgelesen hat, weiß was ich da meine :) Und ich werde mich hüten, hier auf die alten Sünden zu verlinken!

Heute ist es viel, viel einfacher unterwegs vegan zu essen  


Man sucht sich einfach eine etwas größere Stadt als Zwischenstopp aus und sucht dann kurz bei Google nach Stadtname + vegan und wird fast immer fündig. Die großen Ketten haben mittlerweile auch fast alle was veganes im Angebot. Ich nenne nur mal wahllos und ohne jegliche Wertung Starbucks, Backwerk und selbst Nordsee oder auf Bahnhöfen Le Crobag. Wenn man nicht auf die Standardkost steht, sucht man sich halt einen kleinen Imbiss, wo vielleicht noch mit viel Liebe gekocht wird. Das finde ich sowieso am besten, aber da hat man nicht überall Glück.

XOND = gsund?  


Das ist schwäbisch für gesund und das wollte ich heute mal ausprobieren. Als erstes fällt auf, dass da (fast) alles in Bio Qualität angeboten wird. Die angebotenen Speisen sind Eigenkreationen und ich habe mich für einen Burger mit einem Rote-Bete-Karotten-Patty entschieden. Dazu habe ich mir noch Air Pommes bestellt. Die werden mit Heißluft zubereitet und nicht wie sonst üblich in viel Fett in der Friteuse. Ich dachte, die können doch gar nicht schmecken, vor allem da ich auch eher auf die dickeren holländischen Pommes stehe. Aber ich war doch angenehm überrascht über die dünnen Stäbchen, lecker! Damit hebt sich dieser Imbiss schon mal positiv von vielen anderen ab. Fast Food muss also nicht zwangsläufig ungesund sein und vor Fett triefen.

Das einzige was mich etwas gestört hat war, dass ich den Burger nicht auf einem Teller bekommen habe. Also wenn ich den schon da esse muss man den nicht unbedingt noch in Papier einwickeln, aber sonst fand ich den Imbiss richtig gut. Also wenn Stuttgart nicht so weit weg von mir wäre, würde ich da sicher nochmal hingehen. Die Karte bietet noch einige interessante Möglichkeiten:




Das Xond habe ich übrigens so nicht über die Google Suche gefunden. Vielleicht weil es noch zu neu ist? Mein Mitreisender kannte das aber durch Facebook und da hat wohl auch schon jeder mal was von Andrreas "Bär" Lasker gelesen, dem Fanta 4 Manager, der da irgendwie mit drin hängt. An mir ist das jedoch alles spurlos vorüber gegangen, da ich einen Facebook freien Haushalt führe :)



Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...